Wir als Dienstgeber:in Kultur und Werte
Hand, die Kompass hält

Kultur und Werte

In einer Welt, die ständig im Wandel ist, setzen wir auf eine feste Grundlage: unsere christlichen Traditionen und Werte. Diese Werte wie Nächstenliebe, Achtung vor der Würde eines jeden Menschen unabhängig von dessen Herkunft, Weltanschauung und religiöser Überzeugung sowie der respektvolle Umgang miteinander – egal ob als Mitarbeitende oder mit den uns anvertrauten Patient:innen, Bewohner:innen, Gästen und Angehörigen – verbinden uns. Sie sind außerdem der Antrieb für unseren täglichen gemeinsamen Dienst am Menschen.

Unser Leitbild in der AGAPLESION gAG

Grundlage unseres Leitbildes ist ein Satz aus dem Markus-Evangelium, Kapitel 12, Verse 30-31:  „Vertraue Gott. Liebe deinen Nächsten. Achte auf dich selbst.“ 

Der Satz ist geprägt durch die heilsamen Beziehungen zu unseren Mitmenschen, zu uns selbst und zu Gott, der den Menschen nahekommt. Getreu dieses Satzes wollen wir Kranke heilen, Gesundheit fördern, Leiden lindern und Menschen begleiten – von der Geburt bis zum Lebensende. Wir wollen Lebensraum, Pflege, Sicherheit und ein Zuhause bieten.

Unser Leitbild zum Nachlesen finden Sie hier zum Download.

Unsere Tradition

Die AGAPLESION in Mitteldeutschland besteht aus unterschiedlichen diakonischen Einrichtungen, die ihrerseits auf eigene kirchlich-diakonische Traditionen und Prägung zurückgehen.

Verbunden sind wir insbesondere den folgenden Kirchen:

AGAPLESION gemeinnützige AG

Die gemeinnützige Aktiengesellschaft AGAPLESION entstand 2002. Sie gründet in der über 150-jährigen Tradition der Diakonie, die Wesentliches dazu beigetragen hat, in Deutschland ein Gesundheitswesen zu entwickeln, das weltweit seinesgleichen sucht. Der Unternehmensname ist vom griechischen „Agapéseis tòn plesíon“ abgeleitet und bedeutet: „Liebe deinen Nächsten“.

Gründer der AGAPLESION gAG sind das Diakoniewerk Bethanien e.V. in Frankfurt am Main, das Elisabethenstift Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts in Darmstadt, der Evangelische Regionalverband mit Sitz in Frankfurt am Main, das Evangelische Dekanat Darmstadt-Stadt, das Frankfurter Diakonissenhaus in Frankfurt am Main und die Markus-Stiftung dbR.

Bethanien-Diakonie

Unsere Krankenhäuser in Chemnitz, Plauen und Hochweitzschen stammen aus der Tradition der Bethanien-Diakonie, heute repräsentiert durch unseren Gesellschafter, die Bethanien Diakonissen-Stiftung. Der Begriff Bethanien heißt frei übersetzt "Haus, in dem man sich des Elends annimmt".  Bethanien selbst bezeichnet einen Ort in der Bibel, an dem sich Jesus öfters aufhielt. Die Bethanien Diakonissen-Stiftung entstand aus der Tradition der methodistisch geprägten Diakoniewerke Bethanien (gegründet 1874) und Bethesda (gegründet 1886). Die dortigen Diakonissen begannen ihre Tätigkeit vorerst in der Privatpflege. Das Prinzip war, dass eine Diakonisse in einer wohlhabenden Familie pflegte und dort so viel Bezahlung bekam, dass eine weitere Diakonisse dafür eine arme Familie ohne Bezahlung pflegen konnte. Der Andrang war enorm, sodass schon bald ein eigenes Krankenhaus eröffnet wurde, dem über die Jahre viele weitere folgen sollten.

2002 gründete Bethanien gemeinsam mit anderen evangelischen Partnern die AGAPLESION gAG,um christlichen Krankenhäusern die Möglichkeit zu geben, sich in dem immer größer werdenden Wettbewerbsumfeld zusammenzuschließen.

Mehr Information finden Sie auf der Homepage der Bethanien Diakonissen-Stiftung sowie auf der Homepage der AGAPLESION gAG.

Kaiserswerther Verband

Unser Krankenhaus in Leipzig und unsere Hospize in Dessau, Zerbst und Eisleben sind vor allem aus der Kaiserswerther Diakonie hervorgegangen. Der evangelische Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike, die 1822 nach Kaiserswerth kamen, sind die Begründer dieser Tradition. Sie lernten die sozialen Probleme und Nöte ihrer Gegenwart hautnah kennen und eröffneten als praktische Antwort darauf im Oktober 1836 in Kaiserswerth das Mutterhaus die erste Diakonissenanstalt der Welt. Unverheiratete Frauen konnten hier den Beruf der Krankenpflegerin lernen. Gleichzeitig lebten sie als Diakonissen in der Gemeinschaft des Mutterhauses zusammen. So entwickelte sich eine starke Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft. Mit ihrer Arbeit setzten die Fliedners bereits vor 180 Jahren weltweit Maßstäbe in pädagogischer Arbeit und moderner Krankenpflege.

Mehr Information finden Sie auf der Homepage der Kaiserswerther-Diakonie unter www.kaiserswerther-diakonie.de.

Unsere aus dieser Tradition stammenden Gesellschafter sind die Anhaltische Diakonissenanstalt in Dessau und das Ev.-Luth. Diakonissenhaus in Leipzig.

Anhaltische Diakonissenanstalt

1894 wurde die Anhaltische Diakonissenanstalt Dessau (kurz ADA) mit dem Ziel gegründet, Frauen zur Pflege von Kranken, Armen und Kindern auszubilden. Zunächst wurden Patient:innen in den umliegenden Krankenhäusern betreut. 1916 entstand dann der erste Krankenhausbau in Dessau, der im Laufe der Jahre erweitert und vollständig saniert wurde.

Mehr Information finden Sie auf der Homepage der Anhaltischen Diakonissenanstalt.

Ev.-Luth. Diakonissenhaus Leipzig e.V.

Aus dem Gedanken heraus menschliche Not zu lindern, war es die Initiative von Geheimrat D. Oscar Pank, Superintendent an der Thomaskirche, der 1891 das Leipziger Diakonissenhaus gründete. Sein Ziel war, die Kirchgemeinde-Pflegestationen der Stadt mit Diakonissen eines eigenen Mutterhauses zu besetzen, nachdem dieser Dienst vorher von Diakonissen des Dresdner Mutterhauses getan wurde. 1900 konnte der Mutterhausneubau auf der damaligen Gundorfer-, heute Georg-Schwarz-Str. als Heimstatt der Diakonissen bezogen werden.

Unmittelbar daneben erbaute man das Krankenhaus als Ort der praktischen Ausbildung und eröffnete es im Oktober 1900. Mit Beginn der stationären Krankenpflege wurde zugleich die poliklinische Arbeit aufgenommen, ebenso die theoretische Krankenpflegeausbildung, die 1925 die staatliche Anerkennung erhielt.

Bis zu 66 Gemeindepflegestationen sowohl in Leipzig als auch in Orten der näheren Umgebung, des Vogtlandes und der beiden Muldentäler wurden mit Leipziger Diakonissen besetzt, ebenso die Universitäts-Augenklinik und u.a. die Krankenhäuser in Borna, Colditz, Döbeln, Grimma.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Ev.-Luth. Diakonissenhaus in Leipzig.

Diakoniewerk Martha Maria

1889 gründeten zwei Diakonissen und ein evangelisch-methodistischer Pastor eine Schwesternschaft als Verein für allgemeine Krankenpflege. Den Namen Martha-Maria entnahmen sie einer Geschichte aus der Bibel (Lukas 10, 38-41), in der Jesus bei Martha und Maria zu Gast ist. Während Martha ihn versorgt, setzt sich Maria zu Jesus und hört ihm zu. Der Name Martha-Maria soll somit den Grundgedanken des Helfens und Zuhörens verdeutlichen. Die erste Einrichtung war eine Privatpflegestation in München, der im Laufe der Zeit verschiedene Krankenhäuser und andere pflegerische Einrichtungen folgten.

Mehr Information finden Sie auf der Homepage von Martha-Maria.