Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen – Zentrum für Psychosoziale Medizin

Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie

Ärztlicher Dienst am Zentrum für Psychosoziale Medizin

Wir begrüßen Sie an unserer Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie und freuen uns, Ihnen unseren Fachbereich vorstellen zu können.

Unsere Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie

Unser Schwerpunkte in der Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie liegen auf der Behandlung von:

  • Depressionen
  • Angsterkrankungen
  • Zwangsstörungen
  • Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis
  • akute und schwere organische Psychosen (z. B. Drogen induzierte Psychosen)
  • akute Belastungsreaktionen und schwere Lebenskrisen mit Verzweiflung
  • Krankheitsbilder mit Antriebssteigerung und Krankhafter Hochstimmung (Manie)
  • dementielle Erkrankungen bei Patient:innen mit erhöhter Weglaufgefahr
  • Verhaltensstörungen, auch im Zusammenhang mit geistiger Behinderung
  • Persönlichkeitsstörungen, insbesondere emotional instabile Menschen und Menschen mit Störungen des Sozialverhaltens
  • psychosomatische Erkrankungen

Neben Krisenintervention und Behandlung mithilfe psychotherapeutischer Einzel- und Gruppenverfahren sowie leitlinienorientierten Psychopharmaka kommen auch Ergotherapie (kreative Werk- und Beschäftigungstherapie), Soziotherapie, lebenspraktisches Training, Physiotherapie, und Entspannungsverfahren zum Einsatz.

Dabei führen wir zwei Stationen:

Station A1

Geschlossene, somit geschützte, Station mit insgesamt 19 Behandlungsplätzen, davon 8 für überwachungsbedürftige Patient:innen.

Station A2

Offene, allgemeinpsychiatrische, Station mit 25 Behandlungsplätzen.

Patienten kann man nur verstehen, wenn man sich selbst auch gut versteht das ist ein lebenslanger Prozess. 
Die Offenheit, in der Medizin einen Patienten ganzheitlich zu sehen, für den anderen da zu sein aber auch sich selbst besser zu verstehen, das wünschen wir uns von neuen Kollegen.

Dr. Ernst, Chefärztin

Wie sieht unser Chefarzt die Allgemeinpsychiatrie?

"Dass es bei mir nach der Facharztausbildung bei der Suchtmedizin geblieben ist, hat mit dem Fakt zu tun, dass ich mit der Behandlung der Suchterkrankung eigentlich auch die gesamte Psychiatrie noch zusätzlich mit abdecke. Denn der Suchtmittelkonsum ist in der Regel das Deckmäntelchen für etwas, das darunter liegt. Zum Beispiel für eine Depression, die der Patient oder die Patientin nicht anders ausdrücken oder zeigen kann. Oder für eine andere Problematik, bei dem er oder sie nicht in der Lage war, sich zeitiger Hilfe zu holen. Wir behandeln das ursprüngliche Problem – und zusätzlich die Sucht.

Der zweite ausschlaggebende Punkt für mich war, dass wir mit der Hilfe zum Aufhören bei einem Patienten so viel bewegen können. Denn genau diesen Fakt hat er oder sie zuhause alleine nicht mehr geschafft. Sobald Sie jemanden aus dem konsumierenden Zustand in einen cleanen Zustand überführt haben, haben Sie ein Erfolgserlebnis. Wie lange das Erfolgserlebnis dann im Sinne einer stabilen Abstinenz anhält, das ist die Entscheidung des Patienten – die ihm oder ihr auch zusteht. Und auch wenn es Rückfälle gibt – durch die erneute Anmeldung des Patienten wird unsere gemeinsame Arbeit damit ja als wirksam angesehen und nochmal bestätigt." – Chefärztin Dr. Ernst

Welche Kolleg:innen wünschen wir uns für unser Team?

"Wichtig ist uns ein Augenmerk auf Respekt und Menschlichkeit – Hierarchie, also die Annahme man ist nun der Arzt im Krankenhaus und der Patient ist mein Objekt – das gibt es bei uns nicht. Der Arzt ist mit dem Patienten gegenüber auf Augenhöhe, es muss sich mit dem Patienten beraten werden, Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen und dann letztendlich aber auch dem Patienten die Entscheidung für den eigenen Weg überlassen. Der Patient bestimmt über sein Leben und niemand sollte mit seinem eigenen Wertesystem Entscheidungen treffen, die aber garnicht zum Wertesystem oder zum Lebensumstand des Patienten passen.
Offenheit und Neugierde auf Menschen sollten neue Kollegen ebenso mitbringen. Auch die Bereitschaft, sich mit Menschen in Beziehung zu begeben. In unserem Fach hat man kein anderes Werkzeug außer sich selbst und das Reden.
Teamfähigkeit und Weiterentwicklung dieser auch nach links und rechts in alle Berufsgruppen im Haus – diese Bereitschaft setzen wir voraus, dieses gleichberechtigte Denken ist unsere Mission.
" – Chefärztin Dr. Ernst

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